M 1949 SKS
(Albanien)
Der SKS Karabiner wurde von dem Russen Simonov entworfen und als Prototyp
bereits 1945 gegen die Deutsche Wehrmacht getestet. Nach mehreren
Modifikationen wurde die Waffe von ca. 1950 bis 1980 verwendet.
Einige Länder produzierten sie unter Lizenz, wie Albanien, China,
Jugoslawien und DDR.
Der Einfluss des M 1944 Mosin Nagant Klappbajonetts ist nicht zu verleugnen.
Die breite Klinge ist ein-, die Spitze jedoch zweischneidig. Die Klinge hat
beidseitig Hohlkellen und eine deutlich abgestufte Fehlschärfe. Der Laufring
ist ein integrierter Teil des Aufsteckrohres, welches gerändelt ist, um
einen besseren Griff zu gewährleisten.
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M1943 Austen
(Australien)
Austin wird die australische Sten Maschinenpistole genannt, entworfen von
Riddell 1941. Die Austin MK I ist im Grunde genommen aus Elementen der
britischen STEN und der deutschen MP40 entstanden. Ca. 20.000 Austins sind
zwischen Juni 1942 und März 1945 erzeugt worden. Wenige MK II sind 1944 und
1945 gefertigt worden.
Das kurze Bajonett hat keine Hohlkellen und ist einschneidig. Der Griff ist
aus Plastik und mit einer Stahlniete befestigt. Die Parierstange aus Stahl
hat eine vollen Laufring und keinen Quillon.
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L1A2
(Australien)
Das Bajonett wurde für das L1A1 Selbstladegewehr (SLR) in den späten 50er
Jahren entworfen und basiert auf dem Kanadischen C1 Bajonett. Die Klinge ist
an der Spitze geschwungen und hat lange Hohlkellen mit runden Enden. Die
Parierstange hat einen vollen Laufring und einen kurzen Quillon.
Die Stahlgriffe sind mit zwei versenkten Nieten befestigt-das englische
Modell mit Schrauben. Das Bajonett war in der Regel ohne jede Markierung.
Alle L1A2 wurden von Lithgow erzeugt.
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Owen
(Australien)
Die Owen Maschinenpistole wurde von Leutnant Evelyn Owen entworfen und 1941
genehmigt. Ca. 45.000 wurden bis Produktionsende 1944 hergestellt.
Das erste Modell des Owen 1943 Bajonetts war eine gekürzte Version des
Modells 1907. Erkennbar an der bis fast zur Spitze verlaufenden Hohlkellen.
Das 2. Modell hat eine einschneidige Messerklinge und die Hohlkellen enden
ca. 85 mm vor der Spitze. Die Griffschalen sind aus Holz und oft mit " SLAZ"
und einer Jahreszahl gestempelt. Dieses Bajonett ist dann von der Firma
Slazenger in Australien produziert worden. Der Knauf ist mit einem Putzloch
versehen.
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M 1949 SAFN
(Belgien)
Das Bajonett ist für das belgische Gewehr SAFN 49 gemacht. Diese Waffe wurde
in Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Kongo, Ägypten, Indonesien, Luxemburg
und Venezuela eingeführt und somit ist auch dieses Bajonett in den Armeen
dieser Länder zu finden.
Die Klinge ist kreuzförmig, zweischneidig und ohne Hohlkellen. Die
Griffschalen sind aus Holz und mit zwei Nieten befestigt. Die Parierstange
hat keinen Quillon aber einen vollen Laufring.
Man findet dieses Modell ohne bzw. mit Ölloch in der Nähe der Parierstange.
Die Länge der Exportmodelle kann variieren.
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VZ 23
(Tschechoslowakei)
Das ersten Produkte der tschechoslowakischen Waffenindustrie waren ein
Mauser Gewehr und Karabiner. Das dazugehörige Bajonett war das VZ 23, als
kurzes Messer- und langes Schwertbajonett. VZ bedeutet Modell.
Dieses Messerbajonett war von ca.1923 bis zum Ende des 2. Weltkrieges in
Verwendung. Armeebajonette waren normalerweise mit CSZ markiert, für den
Export bestimmte hatten ein Z in einem oder zwei Kreisen als Markierung.
Die Klinge hat eine Hohlkelle und die Schneide zeigt zum Lauf hin. Die
Parierstange hat einen ganz kleinen Quillon und vollen Laufring. Im Griff
befindet sich die typische Mauser Aufpflanzvorrichtung mit innen liegender
Feder. Der Griff ist ident mit der langen Version dieses Modells und die
Teile sind mit zwei gewölbten Schraubenbolzen befestigt .
Viele VZ 23 wurden von den Deutschen für den Mauser K 98 modifiziert.
Dieses Modell und das VZ24 wurden auch in Litauen, Persien, Brasilien,
China, Kolumbien, Ekudaor, Estland, Lettland, Guatemala, Japan, Rumänien,
Türkei und Siam verwendet. Ungefähr 1. 290 000 VZ23 und VZ 24 Gewehre und
Bajonette wurden exportiert.
Variante: VZ 23 in langer Ausführung
Gewehre: Tschechoslowakische Mauser M 98/22, M 98/29 Gewehr und M 98/22
Karabiner
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VZ 24
(Tschechoslowakei)
1. Modell
Das VZ 24 ist dem Vz 23 sehr ähnlich. Die Klinge hat beidseitig Hohlkellen
und die Schneide zeigt zum Gewehrlauf. Die Holzgriffe sind mit zwei
gewölbten Schraubbolzen befestigt. Die Parierstange ist aus Stahl und hat
einen ganz kurzen Quillon und einen vollen Laufring.
Am Ende des 2. Weltkrieges wurden alle Restbestände mit einem Davidstern
markiert und an Israel verkauft.
Viele VZ 24 wurden von den Deutschen für den Mauser K 98 modifiziert.
Das VZ24 wurde auch in Litauen, Persien, Brasilien, China, Kolumbien,
Ekudaor, Estland, Lettland, Guatemala, Japan, Rumänien, Türkei und Siam
verwendet. Ungefähr 1. 290 000 VZ23 und VZ 24 Gewehre und Bajonette wurden
exportiert.
Gewehre: Mauser VZ24 Gewehr, VZ 12/33 Karabiner, ZH-29, ZK-383
Maschinenpistole
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VZ 24
(Tschechoslowakei)
2. Modell
Diese Variante des VZ 24 hat eine völlig idente Klinge wie das Modell1, aber
die Parierstange ist mit 2 Nieten befestigt und hat keinen Laufring. Die
Griffschalen sind mit zwei gewölbten Schraubbolzen befestigt.
Gewehre: Mauser VZ24 Gewehr, VZ 12/33 Karabiner, ZH-29, ZK-383
Maschinenpistole
...................................................
VZ 33
(Tschechoslowakei)
Dieses seltene Bajonett wurde von der tschechoslowakischen Gendarmerie und
Finanzwache verwendet. Es ist dem VZ 23 sehr ähnlich. Der Griff wurde auf
Kosten des Stahlknaufes gekürzt. Auch die Klinge ist kürzer als bei dem VZ
23.
Die Scheide ist aus Stahlblech.
Gewehr: VZ 33 Gendarmerie Gewehr
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Die Scheide ist aus Kunststoff und speziell für den ABC - Einsatz gedacht,
da sie Strahlungen und Giftstoffe nicht so stark absorbiert wie Leder und
auch leichter von diesen zu reinigen ist.
VZ 58
(Tschechoslowakei)
Das VZor 1958 (Maschinenpistole) war die Standart Angriffswaffe der
tschechoslowakischen Armee von 1958 bis zur Loslösung von der UdSSR 1993.
Das Vz58 ist ein in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnliches Bajonett. Griff
und Klinge sind aus einem Stück und eine Parierstange ist praktisch nicht
vorhanden. Die Klinge ist kurz, einschneidig, mit einer kurzen Fehlschärfe
und einer einfachen Hohlkelle beidseitig. Unüblich für tschechische
Bajonette - die Klinge zeigt nicht zum Lauf. Es ist kein Laufring vorhanden.
Der Auslöseknopf ist an der linken Seite.
Typ 1 hat Holzgriffe die mit Nieten befestigt und keine Parierstange.
Typ 2 hat nur eine kurze Angel, die Griffe sind aus einer
Kunststoff-Holz-Imitation und nur mit einer Niete fixiert. Parierstange ist
durch einen Zapfen angedeutet.
Typ 3 Die Angel ist ein paar Millimeter länger als die Griffe. Die
Griffschalen sind mit zwei versenkten Schrauben befestigt.
Gewehr: 7,62 mm Kaliber VZ 58P und VZ 58V
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SG 14
(Deutschland)
Der Griffkopf stellt einen Vogelkopf dar. Die Griffschalen sind aus Holz und
der Griffrücken ohne Feuerschutzblech. Reinigungsloch ist keines vorhanden.
Es gibt dieses Bajonett mit 2 Aufpflanzvorrichtungen. Ursprünglich wurde es
mit der bis dahin verwendeten Blattfeder eingeführt, bald aber von der
Version mit der innen liegenden Spiralfeder abgelöst. Parierstange ist mit
einem Laufring versehen.
Die Klinge ist einschneidig, hat einen flachen Rücken und eine
zweischneidige Mittelspitze.
Es gibt 2 Arten von Hohlkellen. Eine läuft in der ganzen Länge der Klinge
bis zur Spitze. Die andere (eckig) endet ca. 6 cm vor der Klingenspitze.
Gewehr: Infanteriegewehr M71 und M88, in adaptierter Form auch an anderen
Gewehren verwendet.
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M 84/98 III Modell
(Deutschland)
Wird auch K98k bezeichnet. Die Produktion lief 1934 an. Das Modell hatte
eine schlankere Spitze und einen verbesserten Feuerschirm gegenüber den
bisherigen S84/98. Die ersten Seitenwaffen hatten Holzgriffschalen, dann
waren diese aus Bakelit und gegen Kriegsende wieder aus Holz. Zwei Schrauben
mit runden Muttern verbanden die Griffschalen mit der Angel und dem
Feuerschutzblech. Letzteres ist an der Vorderseite der Angel nicht sichtbar,
im Gegensatz zu den 84/98 des 1.Weltkrieges. Der Griffkopf aus Stahl hat die
bekannte TO-Ausfräsung. Die Rückseite der Parierstange ist konkav geformt.
Beidseitig Hohlkehle, Klingenrücken flach.
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M 84/98 a.A.
(Deutschland)
Die ersten 84/98 waren Abänderungen des S71/84. Die Klinge war die des
71/84. Daher existieren Modelle mit langen und mit kurzen, eckigen
Hohlkellen. Einschneidig mit Mittelspitze. Klingenschwäche (das untere
Drittel) zweischneidig. Den Griffkopf und die Griffschalen erhielt es vom
S98. Die Kerben fehlen jedoch. Der Griffrücken ist wie beim Modell 71/84
gewellt. Der Laufring wurde entfernt es blieb nur eine halbrunde Auflage für
den Lauf. Die Aufpflanzvorrichtung war die des M98 mit einer TO-förmigen
Nut. Dieses Bajonett wurde von 1905 bis 1915 ausgegeben.
Varianten: M84/98 a.A. mit Säge (Klingenrücken mit 23 Doppelsägezähnen)
M84/98 a.A. Säge abgeschliffen
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M 84/98 n.A.
(Deutschland)
Ab 1915 gab es Neuanfertigungen des S 84/98. Sie unterscheiden sich
gegenüber den adaptierten 71/84 Modellen in der Klinge, den Hohlkellen und
im Griff. Griffkopf aus Stahl mit TO - förmiger Nute. Der Griffrücken ist
gerade. Der Stahlknauf und die Griffschalen stoßen gerade zusammen. Die
Reinigungslöcher sind alle rechteckig, nur bei den Seitegewehren von Mehlich
sind sie rund. Das Parierstück hat keinen Mündungsring, nur eine halbrunde
Auflage für den Lauf.
Die einschneidigen Klingen haben immer rund auslaufende Hohlkellen
(ausgenommen die von Mehlich angefertigten Klingen). Die Modelle wurden
meist mit einem Feuerschutzblech ausgestattet.
Die Produktion lieg 1917 aus, es gibt aber Stücke mit einem Abnahmedatum 18
(1918).
Varianten: M84/98 n.A. mit Säge (Klingenrücken mit 19 Doppelsägezähnen)
M84/98 n.A. Säge abgeschliffen
Hersteller: J.H. Becker, Solingen, 1915; Böntgen&Sabin, Solingen, 1915-1917;
Deutsche Maschinenfabrik AG, Duisburg, 1915-1916;
L.O. Dietrich, Altenburg in Thüringen, 1916-1917 (Händler?); Eisengießerei
und Schloßfabrik AG, Velbert, 1917; Gewehrfabrik Erfurt, 1915-1917;
Gottlieb Hammesfahr, Solingen-Foche, 1915-1917; Gebr. Hartkopf, Solingen,
1915 - 1916; Gebr.Heller, Marienthal im Harz, 1915-1917;
J.A. Henckels, Zwillingswerk, Solingen, 1915-1917; Friedrich A. Herder&Sohn,
Solingen, 1915-1916; Richard Abr. Herder, Solingen, 1915-1917;
E. u. F. Hörster&Co, Solingen, 1915?; Franz Koeller&Co, Solingen, 1915-1917;
Johann Mehlich AG, Berlin, 1915; J.Mundlos&Co, Magdeburg, 1916-1917; Ancien
Etablissements Pieper, Herstal, Belgien; Möve-Werke Walter&Co, Mühlhausen in
Thüringen, 1915-1917 (Händler?);
Anton Wingen der Jüngere, Solingen, 1916;
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M 84/98 n.A. Säge
(Deutschland)
Ab 1915 gab es Neuanfertigungen des S 84/98. Sie unterscheiden sich
gegenüber den adaptierten 71/84 Modellen in der Klinge, den Hohlkellen und
im Griff. Griffkopf aus Stahl mit TO - förmiger Nute. Der Griffrücken ist
gerade. Der Stahlknauf und die Griffschalen stoßen gerade zusammen. Die
Reinigungslöcher sind alle rechteckig, nur bei den Seitegewehren von Mehlich
sind sie rund. Das Parierstück hat keinen Mündungsring, nur eine halbrunde
Auflage für den Lauf.
Die einschneidigen Klingen haben immer rund auslaufende Hohlkellen
(ausgenommen die von Mehlich angefertigten Klingen). Die Modelle wurden
meist mit einem Feuerschutzblech ausgestattet.
Die Produktion lieg 1917 aus, es gibt aber Stücke mit einem Abnahmedatum 18
(1918).
Varianten: M84/98 n.A. mit Säge (Klingenrücken mit 19 Doppelsägezähnen)
M84/98 n.A. Säge abgeschliffen
Hersteller: J.H. Becker, Solingen, 1915; Böntgen&Sabin, Solingen, 1915-1917;
Deutsche Maschinenfabrik AG, Duisburg, 1915-1916;
L.O. Dietrich, Altenburg in Thüringen, 1916-1917 (Händler?); Eisengießerei
und Schloßfabrik AG, Velbert, 1917; Gewehrfabrik Erfurt, 1915-1917;
Gottlieb Hammesfahr, Solingen-Foche, 1915-1917; Gebr. Hartkopf, Solingen,
1915 - 1916; Gebr.Heller, Marienthal im Harz, 1915-1917;
J.A. Henckels, Zwillingswerk, Solingen, 1915-1917; Friedrich A. Herder&Sohn,
Solingen, 1915-1916; Richard Abr. Herder, Solingen, 1915-1917;
E. u. F. Hörster&Co, Solingen, 1915?; Franz Koeller&Co, Solingen, 1915-1917;
Johann Mehlich AG, Berlin, 1915; J.Mundlos&Co, Magdeburg, 1916-1917; Ancien
Etablissements Pieper, Herstal, Belgien; Möve-Werke Walter&Co, Mühlhausen in
Thüringen, 1915-1917 (Händler?);
Anton Wingen der Jüngere, Solingen, 1916;
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G 3
(Deutschland)
Das G3 Automatik Gewehr ist eine Weiterentwicklung des CETME Gewehrs und
wurde in Deutschland 1959 eingeführt. Von Heckler und Koch in Deutschland
gefertigt. Sowohl das Gewehr als auch das Bajonett wurden von über 20
Ländern in Lizenz produziert. Daher erklären sich auch die vielen kleinen
Unterschiede der Bajonette.
Das Bajonett hat eine flache Klinge ohne Hohlkellen und ist einschneidig mit
einer Fehlschärfe.
Wenn dem Gewehr aufgepflanzt ist das Bajonett umgedreht, so dass die
Schneide der Klinge nach oben zeigt. Die Parierstange aus Stahl hat einen
vollen Laufring. Am Griffrücken befindet sich von der Parierstange weg eine
kleine Stahlplatte. Der Griff ist zylinderförmig und aus schwarzem
Kunststoff. Er hat 12 Rippen und ist zur Parierstange hin abgeschrägt. Der
Knauf endet mit einem Zapfen mit dem das Bajonett in eine passende Öffnung
im Gewehr geschoben wird. Rechts am Knauf befindet sich auch ein
Verriegelungsknopf.
Variante: Das Bajonett wurde auch zweischneidig hergestellt. Auch eine
Version in Olivgrün mit leicht unterschiedlicher Parierstange und anderem
Griff wurde erzeugt.
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G3A3
(Deutschland)
Das G3A3 ist eine Weiterentwicklung des Deutschen Stoner Bajonetts. Es wurde
von Heckler und Koch hergestellt und ist bis auf Kleinigkeiten mit dem
Stoner 1963 ident. Hauptunterschied: Die Schneide zeigt beim aufgepflanztem
Bajonett in Richtung Mündung (siehe Bild ganz unten), während beim Stoner
1963 im aufgepflanztem Zustand die Schneide nach oben gerichtet ist.
Die Scheide ist aus schwarzem Kunststoff.
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M 84/98 a.A.
(Deutschland)
Das Bajonett hatte ursprünglich die Bezeichnung "Seitengewehr für
Maschinengewehrschützen" und war auch nur für die Maschinengewehrabteilungen
vorgesehen. Wurde später aber auch für die Luftschiffer-, Funk- und
Fernsprechkompanien eingeführt. Auch die Schutztruppen in den Kolonien
verwendeten es.
Die Griffschalen sind aus gepresstem, geriffeltem Leder und mit drei Nieten
befestigt. Am unteren Griffende ein rechteckiges Reinigungsloch. Später
wurden diese Seitengewehre mit Holzgriffschalen hergestellt, welche mit zwei
Schrauben befestigt waren. Der Griffkopf weist eine ausgeprägte
"Vogelkopfform" auf. Kleiner, nach hinten gebogener Quillon und halbrunde
Auflage für den Gewehrlauf. Klinge hat beidseitig Hohlkellen und der
Klingenrücken weist 19 Doppelsägezähne auf. Die Spitze liegt in der Mitte
und ist zweischneidig.
Es finden sich auch Modelle, wo die Säge abgeschliffen oder ausgefräst
wurde.
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SG 14
(Deutschland)
Es wird angenommen, dass dieses Modell für den Export nach Südamerika
bestimmt war. Diese Vermutung ist nicht unbegründet, aber trotzdem bleibt
die Herkunft des Sg 14 ungeklärt.
Auch die Frage nach den Herstellern lässt sich mangels an Hinweisen nur
teilweise beantworten.
Die Klinge ist einschneidig und hat beidseitig eine Hohlkelle. Die
Parierstange hat weder einen Quillon noch einen Laufring. Die Hohlkellen
laufen bei SAMSON und ODEON rund, bei BAYARD eckig und bei BK spitz aus.
Alle Sg 14 haben Griffköpfe aus Stahl und Holzgriffschalen. Bei den
Seitengewehren von SAMSON sind die Griffschalen vernietet, die von anderen
Herstellern sind meist verschraubt. Die Griffschalen sind normalerweise
glatt, aber auch welche mit schrägen Rillen finden sich. Die Griffe sind von
Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. SAMSON hat die Kanten abgerundet,
bei Modellen von ODEON und Bayard sind sie stark ausgeprägt. Seitengewehre
die für den Karabiner 98 bestimmt waren, haben ein Feuerblech. Sg 14 mit
Sägerücken wurden auch an die Truppen ausgegeben.
Varianten: Das Standart S14, für das Gewehr 98, hatte je nach Hersteller
kleine Abweichungen.
S 14 für Karabiner hat ein Feuerschutzblech
S14 mit Sägerücken für das Gewehr 98
S14 mit Sägerücken und Feuerschutzblech für den Karabiner 98
S14 mit herausgeschliffener Säge
S14 mit Feuerschutzblech und herausgeschliffener Säge
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SG 14 II
(Deutschland)
Man findet auch die Bezeichnungen SG 15 und Seitengewehr Gottscho, nach dem
Konstrukteur der Seitenwaffe. Auf fast allen Waffen kann man das "G" - in
Schreibschrift - für den Waffenlieferanten finden. Gottscho selbst hatte
keine Fertigungsstätten. Die Fertigung wurde von verschiedenen Firmen
ausgeführt, so auch von Simson u. Co. Die Hersteller verwendeten nur Kürzel
und viele von diesen sind noch unbekannt.
Besonders auffällig an dem SG 14 II ist die Form des Knaufs, die keine
Ausbiegung aufweist. Auch die diagonal eingepassten Griffschalen waren an
deutschen Seitengewehren nicht üblich.
Die einteilige, U-förmige Griffschale mit einem runden Reinigungsloch und 9
Kerben an der Vorderseite ist mit zwei Schrauben befestigt. Der vordere Teil
der Parierstange ist aufgebogen und der hintere weist eine halbrunde Auflage
für den Gewehrlauf auf. Die Klinge ist einschneidig, schmal und hat
beidseitig tiefe Hohlkellen. Zur Spitze hin wird sie zweischneidig.
Kastenförmige Aufpflanzvorrichtung mit eckiger Ausfräsung für den Stock.
Variante: SG 14 II mit Sägenrückenklinge mit 28 Doppelsägezähnen.
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S 42
(Deutschland)
Es wurde 1942 von der Firma Karl Eickhorn entwickelt und trug die
Bezeichnungen "Sonderseitengewehr für Karabiner 98k", "Werkzeugseitengewehr
für den Karabiner 98k" und schließlich Seitengewehr 42. Es war ein Schritt
in Richtung Mehrzweck-Kampfmesser.
Das typische Kennzeichen des S42 war das im Griff untergebrachte Werkzeug.
Es Bestand aus Messerklinge, Flaschenöffner, Schraubenzieher, Korkenzieher
und einer Ahle. Die Griffschalen waren aus Stahlblech oder Bakelit und mit 4
Nieten befestigt. Der Einsatz besteht aus 2 Hälften aus gestanztem Blech die
zusammen genietet sind. Er dürfte von einer Zulieferfirma stammen. In diesem
Einsatz ist das Werkzeug untergebracht. Er wird in den Griff eingesetzt und
anschließend die Deckplatte des Werkzeugsatzes so weit geschwenkt, bis sie
an der Unterseite des Parierstückes einrastet. Die Deckplatte war zwecks
besserer Handhandhabung gerippt.
Die Klinge ist einschneidig und weist keine Hohlkehlen auf. Die Spitze ist
bowiemesserartig und hat eine kleine Fehlschärfe. Auf dem Klingenkopf findet
sich das Herstellerzeichen "cof".
Hersteller: Carl Eickhorn, Solingen, von 1942 - 1944. Es wurde nur eine ganz
geringe Stückzahl gefertigt.
Das Werkzeug dürfte von der Firma Robert Klaas erzeugt worden sein. Klaas
hatte den Code "ltk".
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M 1963 Stoner
(Deutschland)
Dieses Bajonett für das Stoner Gewehr Modell 1963 entwickelt und war vor
allem als Exportmodell für die Niederlande gedacht und eigentlich eine
gemeinsame Produktion der deutschen Firma Eickhorn und der niederländischen
"Nederlandse Wapen Munitiefabriek (NWM). Bajonette dieser Zusammenarbeit
tragen die Markierung NWM und darunter das Logo von Eickhorn, das
Eichhörnchen.
Die Klinge ist einschneidig, und sicherlich beeinflusst von der sowjetischen
AKM Bajonett Serie verfügt sie über eine Säge und eine
Drahtschneide-Öffnung. Einfache Stahlparierstange mit einem vollen Laufring.
Der Griff ist aus schwarzem Kunststoff und aus einem Stück geformt und weist
11 Rippen auf.
Variante: Ein Bajonett ohne Säge und Drahtschneide-Öffnung
Scheide: ist aus schwarzem Kunststoff mit einem integrierten gewebten
Koppelschuh.
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M1939
(Finnland)
Das Bajonett hat eine kurze Klinge mit einer leicht nach oben gebogenen
Spitze und Hohlkellen. Die Parierstange ist mit zwei Nieten befestigt und
hat einen vollen Laufring. Ein kurzer Quillon nach vorne gerichtet. Die
Griffschalen sind aus Holz und mit zwei Schraubbolzen befestigt. Der
schnabelförmige Knauf hat eine Spiralfeder und den Druckknopf auf der linken
Seite.
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M62
(Finnland)
Kurze, einschneidige, scharfe Klinge. Diese macht dieses Bajonett zu einem
Allroundmesser. Der Griff ist aus Kunststoff, aus einem Stück und mit drei
hohlen Nieten befestigt. Durch die sehr lange Aufpflanzvorrichtung erübrigt
sich ein Laufring.
Verwendet wird das Bajonett an den Valmet M62 und M78 Gewehren.
Die Scheide ist aus grünem Leder und im Stil finnischer Jagdmesserscheiden.
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1888 MK III
(Vereinigtes Königreich)
Der Hauptunterschied zwischen diesem Bajonett und dem MK II Variante 1
besteht darin, dass die Nieten durch Schraubbolzen ersetzt wurden.
Es hat eine kurze, zweischneidige Klinge mit einer Mittelrippe über die
ganze Klingenlänge. Der Stahlgriff hat einen eckigen Knauf in dem sich der
Kasten interessanterweise an der Unterseite des Laufringes befindet. Die
Griffschalen sind aus Holz. Die Parierstange ist aus Stahl und hat einen
vollen Laufring mit einem kurzen Quillon mit tropfenförmigem Ende.
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1888 MK I
(Vereinigtes Königreich)
Variante 1
Es war das erste Messerbajonett Großbritanniens. Es wurde zusammen mit dem
Gewehr Modell Lee-Metford eingeführt, hat eine kurze, zweischneidige Klinge
mit einer Mittelrippe über die ganze Klingenlänge. Der Stahlgriff hat einen
eckigen Knauf in dem sich der Kasten interessanterweise an der Unterseite
des Laufringes befindet. Das Reinigungsloch liegt innerhalb der
Griffschalen. Letztere sind aus Holz und mit einer großen Messingniete
unweit der Parierstange und zwei kleineren Messingnieten nahe dem Knauf
befestigt. Die Parierstange ist aus Stahl und hat einen vollen Laufring mit
einem kurzen Quillon mit tropfenförmigem Ende. Es ist das seltenste aller
Varianten des M 1888.
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1888 MK II
(Vereinigtes Königreich)
Dieses Bajonett ist im Großen und Ganzen ident mit dem MK I Variante 2. Ein
Unterschied besteht darin, dass das Putzloch im Knauf und nicht im Griff
ist. Die Nieten liegen daher auch weiter auseinander. Dieses Bajonett war
auch für das Lee Enfield Gewehr bestimmt.
Es war das erste Messerbajonett Großbritanniens. Es hat eine kurze,
zweischneidige Klinge mit einer Mittelrippe über die ganze Klingenlänge. Der
Stahlgriff hat einen eckigen Knauf in dem sich der Kasten interessanterweise
an der Unterseite des Laufringes befindet. Die Griffschalen sind aus Holz
und mit zwei Messingnieten befestigt. Die Parierstange ist aus Stahl und hat
einen vollen Laufring mit einem kurzen Quillon mit tropfenförmigem Ende.
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L1A1
(Vereinigtes Königreich)
Dieses Bajonett wurde für das L1A1 Selbstladegewehr (SLR) in den späten 50er
Jahren entworfen. Es basierte auf dem kanadischen C1 Bajonett. Es verwendet
die Bowieklinge, welche auch bei den Bajonetten No. 5, No.7 und No. 9 zum
Einsatz kam. Die Klinge ist blank, hat lange, eckige Hohlkellen und eine
sehr kleine Fehlschärfe. Die Parierstange ist brüniert, hat einen vollen
Laufring und einen kurzen Quillon. Zum Laufring hin ist sie tailliert. Sie
hat auch wieder die Bohrung zum Anbringen des Knöchelbogens, um die Waffe
auch als Kampfmesser einsetzen zu können. Das Gefäß ist brüniert, die
Blechgriffschalen sind aufgenietet. Der Knauf hat einen großen,
hervorstehenden Auslöseknopf.
Es gibt insgesamt vier Ausführungen des L1 Bajonetts (A1-A4). Sie
unterscheiden sich unwesentlich in der Ausführung der Parierstangen und
Hohlkellen. Die häufigste Variante ist die L1 A3.
Markierungen finden sich an der oberen Kante entlang des Griffes. Die
Modelnummer, die letzten sieben Stellen der NATO Lager Nummer (NSN), das
Hersteller Monogram und der Broad Arrow. Auf der Fehlschärfe finden sich das
Datum und das Hersteller Zeichen. Der Haupthersteller war RSAF Enfield.
L1A2
Beim L1A2 handelt es sich lediglich um eine Änderung im
Produktionsverfahren. War der Knauf bisher an der Angel hart gelötet, so
wird er bei diesem Modell mit zwei Nieten befestigt.
Die NSN Nummer entlang des linken Griffrückens lautet 960-0072. Es wurden
nur sehr wenige erzeugt und sind daher sehr selten.
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L1A4
(Vereinigtes Königreich)
Dieses Variante der L1 Bajonette beruht auf einer Änderung im
Produktionsverfahren. So wurden die Griffschalen nicht wie bisher mit hohlen
Nieten sondern mit festen Nieten befestigt. Auch der Knauf wurde genietet
und nicht hart gelötet, was man aber nicht sehen kann. Markiert ist das
Modell mit der Nummer 960-0259 und erzeugt wurde es in geringer Stückzahl
von Hopkinson.
Der Auslöseknopf im Aufsteckmechanismus ist in einer runden Vertiefung
untergebracht. Die linke Seite des Auslöseknopfes ist bündig mit dem Knauf.
Es verwendet die Bowieklinge, welche auch bei den Bajonetten No. 5, No.7,
No. 9 und bei allen L1 Bajonetten zum Einsatz kam. Sie hat auch wieder die
Bohrung zum Anbringen des Knöchelbogens, um die Waffe auch als Kampfmesser
einsetzen zu können.
Es gibt insgesamt vier Ausführungen des L1 Bajonetts (A1-A4). Sie
unterscheiden sich unwesentlich in der Ausführung der Parierstangen und
Hohlkellen. Die häufigste Variante ist die L1 A3.
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L2A3 Sterling
(Vereinigtes Königreich)
Dieses Modell wurde für die britische 9mm L2A3 Maschinenpistole entworfen.
Es ist ident mit dem No.5/2. Modell für den Dschungel-Karabiner. Nur die
Länge des Griffes ist beim Sterling Bajonett ist um 2 mm kürzer. Die
Bezeichnung "STERLING" findet sich in der rechten Hohlkelle.
Varianten: Die frühen Modelle hatten Holzgriffe, späteren aus Stahl wie die
Modelle L1a1/L1A3. Die letzten wurden mit schwarzen Kunststoffgriffen
ausgestattet.
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L3A1 (L85A1)
(Vereinigtes Königreich)
Die Britische Armee führte das SA80 Gewehr 1985 mit diesem Messerbajonett
ein. Die Klinge ist im Bowie Stil, mit kurzen aber tiefen Hohlkellen
beidseitig. Sie verfügt am Ende der Hohlkelle über eine Öffnung, um das
Bajonett auch als Drahtschere verwenden zu können.
Die Klinge ist vom hohlen Griff aus nach rechts versetzt. Der Griff ist eine
Dille, die über die Mündung des Gewehres gesteckt wird. Der Lauf erstreckt
sich nicht über die volle Länge der Dille, ein Teil des Griffes hat die
Funktion eines Mündungsfeuerdämpfers.
Der Auslöseknopf der Aufpflanzvorrichtung ist unterhalb der der Griffdille
angebracht. Diese Ausführung geht auf das belgische FN FAL Bajonett zurück,
welches in den frühen 60er Jahren von Enfield Lock getestet wurde.
Markierung: Generell sind sie nicht markiert. Allerdings finden sich Stücke
mit Nummern in der Hohlkelle. Das sind Abnahmestempel. Sie beinhalten das
Jahr der Abnahme und die Waffennummer.
Variationen: Zwei Arten der Verriegelung. Das linke hat einen zentralen
Verstärkungssteg, der beim rechten Modell fehlt. Frühe Versionen des
Bajonetts haben auch kleine Unterschiede in der Anordnung der Zähne der
aufklappbaren Säge.
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No.5 MK I
(Vereinigtes Königreich)
Entwickelt von Wilkinson für das Enfield No.5 und 1944 eingeführt. Gewählt
wurde eine Bowieklinge. Einschneidig mit Hohlkellen. Ein weiteres
Erkennungszeichen ist der, wegen des Feuerdämpfers, sehr große
Pariestangenring. Der Griff ist dem des P 1907 ähnlich, aber 20mm kürzer.
Die Griffschalen sind aus Holz und gehen um die gesamte Angel. Von dem No.5
gibt es Varianten, die aber keine abweichenden Bezeichnungen haben. Beim
früheren Modell sind die Griffschalen nur mit einer Schraube befestigt. Beim
Serienmodell hingegen mit 2 Schrauben. Das No.5 wurde 1947 außer Dienst
gestellt. Insgesamt wurden ca. 317.000 Stück gefertigt. Vor allem von den
Firmen Wilkinson, RASF Enfield und Poole Arsenal.
Die Variante 1 wurde nur 6 Monate produziert und ist sehr selten und daher
oft kopiert. Kopien lassen sich deshalb leicht feststellen,da das No.5
Variante 1 fünf Löcher in der Angel hat, anstelle der vier der folgenden
Modellvariante.
Auf der Parierstange befindet sich auf jener Seite, die dem
Parierstangenring gegenüber liegt ein Loch. Es war vorgesehen, das Bajonett
auch als Kampfmesser zu nutzen. Dafür sollte ein Knöchelbogen aus Stahldraht
am Griff angebracht werden. Das unteren Ende des Bogens sollte in dieser
Bohrung stecken. Ging aber nicht in Serie.
Markierung: üblicherweise trug dieses Bajonett den "Broad Arrow", die Marke
für den bestandenen Biegetest auf der einen Seite der Fehlschärfe und auf
der anderen den Namen der Herstellerfirma. Wurden aber auch gänzlich
unmarkierte Stücke gefunden.
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No.7 MK I
(Vereinigtes Königreich)
Es wurde kurz vor Ende des 2. Weltkrieges für die Sten Maschinenpistole
eingeführt.
Die Klinge wurde vom No.5 übernommen. Der kurze, einschneidige Bowie Typ mit
Hohlkellen. Der Griff ist wie ein normaler Messergriff gestaltet, hat aber
einen drehbaren Knauf, der mittels eines kleines Schiebers zu arretieren
war. Der Knauf lässt sich um 180 Grad drehen, so kann das Bajonett auf die
Sten Maschinenpistole aber auch auf das Gewehr No. 4 aufgepflanzt werden. Es
wurde aber für diese Waffe nie ausgegeben. Die Griffschalen sind aus
Kunststoff. Je nach Hersteller können sie die Farbtöne von Rot bis
Dunkelbraun aufweisen. Das Bajonett hat zwar den großen Parierstangenring
des No.5, dieser hat aber keine Haltefunktion. Er saß weit vor der Mündung
des Gewehrs No.4 und es wurde durch den Ring geschossen.
Der größte Teil der Produktion stammt von ROF (Royal Ordnance Factory).
Kleine Stückzahlen produzierten auch BSA, Elkington, Newport und Wilkinson.
Insgesamt sind ca. 330.000 Stück gefertigt worden.
Es wurde bis in die 70er Jahre von verschiedenen Einheiten verwendet, aber
nur zu Paradezwecken als Bestandteil der Uniform, denn es lässt sich auf das
Gewehr L1 nicht aufpflanzen.
Typische Markierungen: Der "Broad Arrow", Marke für den Biegetest und
No7MKI/L. Auch unmarkierte Stücken finden sich.
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M 1903/14 Mannlicher
(Griechenland)
Ziemlich ident mit österreichischen M1895. Es hat den gleichen Griff wie das
Modell 1903, aber die Klinge hat eine Hohlkelle und ist gleich mit der des
österreichischen M 95. Sie ist einschneidig und die Schneide zeigt vom
Gewehrlauf weg.
Die Scheide ist aus Stahlblech
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M 1893 Martini Metford
(Kanada)
1893 erzeugte Kanada sein erstes Bajonett. Bis dahin kamen nur importierte
Seitenwaffen, vor allem aus Groß Britannien zum Einsatz. Das M1893 hat eine
zweischneidige Klinge, ähnlich der des britischen Modells 1888 und einem
Griff ähnlich dem des britischen M1903, aber mit 2 Messing Nieten befestigt.
Die Parierstange ist aus Stahl und der Laufring stufenartig versetzt. Das
Reinigungsloch befindet sich im Knauf. Der Druckknopf befindet sich rechts.
Es wurden nur rund 1000 Exemplare hergestellt, da man sich dann entschloss
auf das Lee Metford Gewehr und das Bajonett M 1888 umzusteigen.
Gewehr: Martini Metford, Kaliber 0,303 Zoll
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M 1905 Ross Bajonett/MK I
(Kanada)
1905 erhält die kanadische Armee die erste Ausgabe des umstrittenen Ross
Repetiergewehres. Die Bajonette für diese Waffe wurden 1908 ausgegeben,
daher auch oft die Bezeichnung M 1908 Ross Bajonett. Es gibt 3 verschiedene
Modelle dieser Seitenwaffe. Nach der Ausmusterung dieses Gewehres und des
Bajonetts, wurden diese von der kanadischen Marine zu Übungszwecken bis zum
2.weltkrieg weiter verwendet.
Das Bajonett hat eine kurze, breite, einschneidige Klinge ohne Hohlkellen.
Die Parierstange aus Stahl hat einen kleinen Quillon und einen vollen,
abgestuften Laufring. Die Griffe sind groß, aus Holz und mit zwei Schrauben
befestigt. Der Verschlussknopf ist auf der linken Seite. Im Kasten es
Knaufes ist eine kleine Feder und der Haltestift ist an den Seiten des
Knaufes sichtbar.
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M 1910 Ross Bajonett/MK II
(Kanada)
Sehr ähnlich dem M 1905 / MK I. Die Parierstange ist unterschiedlich. Der
Quillon wurde durch ein kleineres, rundes "Ende" ersetzt und der Laufring
ist nicht abgestuft sondern in einer Linie durchgehend. Auch die
Laufringgröße ist eine andere, 16,5 mm, verglichen mit den 14,3 des M 1905.
Die Klinge ist unverändert vom Vorgängermodell und auch der Knauf. Das
Bajonett hat eine kurze, breite, einschneidige Klinge ohne Hohlkellen .Die
Griffe sind groß, aus Holz und mit zwei Schrauben befestigt. Der
Verschlussknopf ist auf der linken Seite. Im Kasten des Knaufes ist eine
kleine Feder und der Haltestift ist an den Seiten des Knaufes sichtbar.
Die Produktion begann 1911.
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M 1910 Ross Bajonett/MK II geschärft
(Kanada)
Es handelt sich nicht um ein eigenständiges Modell sondern nur um eine
Modifizierung. Im Zuge der Vorbereitung auf den Einsatz im 1. Weltkrieg
wurden die M 1910 geschliffen. Da es in Kanada nicht möglich war diese große
Anzahl in der vorgegebenen Zeit zu schleifen, wurden die Bajonette nach Groß
Britannien gebracht, dort geschärft und nach Kanada zurückgeschickt. Bei
diesem Anlass wurde auch gleich die Form der Spitze geändert.
Sehr ähnlich dem M 1905 / MK I. Die Parierstange ist unterschiedlich. Der
Quillon wurde durch ein kleineres, rundes "Ende" ersetzt und der Laufring
ist nicht abgestuft sondern in einer Linie durchgehend. Auch die
Laufringgröße ist eine andere, 16,5 mm, verglichen mit den 14,3 des M 1905.
Die Klinge ist unverändert vom Vorgängermodell und auch der Knauf. Das
Bajonett hat eine kurze, breite, einschneidige Klinge ohne Hohlkellen .Die
Griffe sind groß, aus Holz und mit zwei Schrauben befestigt. Der
Verschlussknopf ist auf der linken Seite. Im Kasten des Knaufes ist eine
kleine Feder und der Haltestift ist an den Seiten des Knaufes sichtbar.
Die Produktion begann 1911.
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M 1886
(Österreich)
Dieses seltene Bajonett war das erste einer Reihe österreichischer
Messerbajonette. Es hat eine kurze, einschneidige Klinge mit einer
Hohlkelle. Wichtiges Kennzeichen, um es nicht mit dem Modell 1895 zu
verwechseln, die Schneide ist an der Unterseite (vom aufgepflanztem
Bajonett). Die Griffschalen sind aus Holz mit zwei Stahlnieten befestigt.
Die Parierstange hat eine vollen Laufring mit einer Stellschraube. Ein
Quillon fehlt.
Eine Variante des M1886 hat einen nach vorne gebogenen Quillon und eine Öse
am Knauf zum Befestigen der Troddel.
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M 1888
(Österreich)
Das M 1888 ist identisch mit dem M 1886, unterscheidet sich nur durch den
Innendurchmesser des Laufringes. Er wurde für das 8 mm Steyr Mannlicher
Gewehr auf 16,5 mm reduziert.
Dieses Bajonett wurde auch nach Bulgarien exportiert und war mit einem F an
der Parierstange markiert. F für König Ferdinand von Bulgarien.
Variationen: Dieses Modell wurde auch mit einem nach vorne gerichteten
Quillon und einer Öse am Knauf hergestellt.
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M 1895
(Österreich)
Das Standart Bajonett der K.u.K. Armee im 1. Weltkrieg. Es handelt sich um
eine leichtere Version des M 1888. Die Klinge hat die gleiche Länge, ist
einschneidig mit Hohlkellen, hat aber die Schneide nach oben (vom
aufgepflanzten Bajonett). Die Parierstange ist mit Stahlnieten fixiert. Der
Laufring hat keine Stellschraube. Die Griffschalen sind aus Holz und mit
zwei Nieten befestigt.
Variationen: Mit nach vorne gerichtetem Quillon und einer Öse für das
Portepee am Knauf.
Bekannt ist auch ein Modell ohne Quillon aber mit der Öse.
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M 1895 Karabiner
(Österreich)
Der Steyr Mannlicher 1895 Karabiner wurde von der österreich-ungarischen
Kavallerie verwendet.
Das dazugehörige Bajonett entspricht exakt dem Standartbajonett M95 . Der
einzige Unterschied besteht im "Hilfskorn" auf dem Laufring.
Variante: auch von diesem Modell gibt es die Ausführung mit nach vorne
gebogenem Quillon und einer Metallspange am Knauf für das Portepee.
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M 1895
(Österreich)
Das Standart Bajonett der K.u.K. Armee im 1. Weltkrieg. Es handelt sich um
eine leichtere Version des M 1888. Die Klinge hat die gleiche Länge, ist
einschneidig mit Hohlkellen, hat aber die Schneide nach oben (vom
aufgepflanzten Bajonett). Die Parierstange ist mit Stahlnieten fixiert. Der
Laufring hat keine Stellschraube. Die Griffschalen sind aus Holz und mit
zwei Nieten befestigt.
Variationen: Mit nach vorne gerichtetem Quillon und einer Öse für das
Portepee am Knauf.
Bekannt ist auch ein Modell ohne Quillon aber mit der Öse.
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M 1896
(Schweden)
Dieses Bajonett wurde von 1896 bis ca. 1912 gefertigt und war bis bis nach
dem 2. Weltkrieg in Gebrauch. Das Bajonett ist ganz aus Metall, der Griff
hohl und aus Stahlrohr. In dieses wird beim Aufpflanzen der Putzstock des
Gewwehres aufgenommen. Die kurze Klinge hat eine schmale Hohlkelle, scheint
zweischneidig zu sein, aber nur die untere Seite war geschliffen. Die
Parierstange ist aus Stahl, hat einen vollen Laufring und einen kleinen
hackenförmigen Quillon.
Es gibt 2 Varianten. Der Unterschied liegt in der Form des
Entriegelungsknopfes.
Das 1. Modell verfügte über eine Scheibe, das spätere über einen konischen
Entriegelungsknopf.
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M 1913
(Schweden)
Dieses Bajonett wurde für den Karabiner 1894/14 und die Maschinenpistole M
1945 eingesetzt.
Die Klinge ist zweischneidig und ohne Hohlkellen. Die Parierstange hat
einen vollen Laufring und einen kurzen, nach vorne gerichteten Quillon.
Griffschalen aus Holz mit Schraubbolzen befestigt. An der linken Seite
befindet sich gleich oberhalb der Parierstange ein Druckknopf, um das
Bajonett in der Scheide zu fixieren.
Das Nachfolgemodell M1914 ist diesem sehr ähnlich.
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M 1914
(Schweden)
Dieses Bajonett wurde für den Karabiner 1894/14 und die Maschinenpistole M
1945 eingesetzt.
Es wurde ab 1914 erzeugt und war bis nach dem 2.Weltkrieg im Einsatz. Die
Klinge ist zweischneidig und ohne Hohlkellen. Die Parierstange hat einen
vollen Laufring und einen kurzen, nach vorne gerichteten Quillon.
Griffschalen aus Holz mit Schraubbolzen befestigt. An der linken Seite
befindet sich gleich oberhalb der Parierstange ein Druckknopf, um das
Bajonett in der Scheide zu fixieren.
Das M1914 ist dem Vorgängermodell M1913 sehr ähnlich und mit diesem leicht
zu verwechseln. Unterschiede siehe M1913
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M 1889/18
(Schweiz)
Häufig auch als Modell 1889/96 oder 1889/99 bezeichnet
Gefertigt von der Waffenfabrik Neuhausen.
Einschneidige Klinge mit Hohlkellen. Damit das Bajonett in der Scheide
gesichert ist, wurde eine Niete an der rechten Hohlkelle angebracht. Es
wurden Nieten im Durchmesser von 6 mm und 9 mm verwendet. Die Parierstange
aus Stahl hat einen kurzen, geraden Quillon und einen vollen Laufring.
Langer, schnabelförmiger Knauf. Die Griffschalen sind leicht geformt und mit
zwei Stahlnieten befestigt.
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M 1889
(Schweiz)
Das Bajonett wurde von 1889 bis ca. 1917 gefertigt und war noch nach dem 2.
Weltkrieg in Verwendung.
Einschneidige Klinge mit Hohlkellen. Die Parierstange aus Stahl hat einen
kurzen, geraden Quillon und einen vollen Laufring. Langer, schnabelförmiger
Knauf. Die Griffschalen sind leicht geformt und mit zwei Stahlnieten
befestigt.
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M 1899
(Schweiz)
Häufig auch als Modell 1889/11 oder 1911 bezeichnet
Das Bajonett wurde von ca. 1899 an eingesetzt. Gefertigt von der
Waffenfabrik Neuhausen.
Einschneidige Klinge mit Hohlkellen. Im Unterschied zum Modell 1889 haben
beide Hohlkellen haben eine Vertiefung zum Fixieren des Bajonetts in der
Scheide. Die Parierstange aus Stahl hat einen kurzen, geraden Quillon und
einen vollen Laufring. Langer, schnabelförmiger Knauf. Die Griffschalen sind
leicht geformt und mit zwei Stahlnieten befestigt.
Für die Gewehre: Schmidt-Rubin M 1896/11, 1911 Gewehr, 1911 Karabiner
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M 1918
(Schweiz)
Es war bis 1958 in Verwendung. Über eine halbe Million wurde gefertigt.
Waffenfabrik Neuhausen, Elsener Schwyz (AKA Victorinox)
Der Griff ist ähnlich der 1889er Serie, aber ein bisschen länger und der
Knauf geht fast über die Hälfte des Griffes. Auch die Parierstange aus Stahl
ist den Vorgängermodellen ähnlich, der Laufring jedoch auf 14 mm reduziert.
Die schmalen Griffschalen sind aus Holz und mit zwei Nieten befestigt. Die
Klinge ist gerade, ohne Hohlkellen und zweischneidig.
Für die Gewehre: Schmidt Rubin M 1911, M1831 Karabiner und SIG AK 53.
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SIG 57
(Schweiz)
Das Bajonett wurde für das Stgw 57 entwickelt, welches das M 1931 Schmidt
Rubin abgelöst hat. Hersteller war die Waffenfabrik Neuhausen, Wenger
Wie das M 1918 hat es eine dolchartige Klinge, zweischneidig und ohne
Hohlkelle. Die Parierstange ist aus Stahl, hat einen vollen Laufring und
einen kurzen Quillon. Griff und Scheide sind aber aus Kunststoff. Der Griff
ist gerippt. Der Knauf ist aus Stahl und hat auf jeder Seite einen
Verschlussknopf.
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STG 90
(Schweiz)
Das Bajonett ist mit für das Sturmgewehr 90 entwickelt worden und von
Vicotrinox, Wenger hergestellt worden. Die Klinge ist einschneidig und die
Scheide auf Kunststoff. Das Halfter aus Gummi. Das Bajonett wurde strikt
nach den militärischen Anforderungen entworfen.
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M 1893/13
(Spanien)
Es handelt sich um die lange Version des M 1893 und ist für das Gewehr M
18893 und auch für den kürzeren Karabiner gedacht. Die meisten dieser
Bajonette sind von "Artilleria F-Nacionale Toledo" hergestellt worden und
tragen auch diesen Stempel. Lange, gerade, einschneidige Klinge mit
Hohlkellen an beiden Seiten. Die Parierstange aus Stahl mit vollem Laufring
und kurzem Quillon. Der Griff hat einen langen Knauf aus Stahl. Die
Griffschalen sind aus Holz, geriffelt und mit zwei Schraubbolzen befestigt.
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M 1893
(Spanien)
Modell 1
Dieses Modell wurde zuerst in Deutschland und später in Spanien hergestellt.
Letzteres vorwiegend von "Artilleria F-Nacionale Toledo" - sie tragen auch
diese Markierung.
Dieses 1. Modell ist dem deutschen Modell 1871/74 ähnlich, so erkennbar an
dem buckeligen Griff und den genieteten Griffschalen. Es unterscheidet sich
aber sichtlich durch den Laufring, welcher wesentlich weiter vom Griff
entfernt ist als beim deutschen M 1871/84. Die Klinge ist einschneidig und
hat beidseitig Hohlkellen.
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M 1941
(Spanien)
Für die spanischen Mauser Gewehre. Vogelkopfknauf. Die Parierstange ist aus
Stahl, hat einen vollen Laufring und einen Quillon der tropfenförmig endet.
Die Griffschalen sind aus geriffeltem oder glattem Holz und später aus
Kunststoff. Die machetenförmige Klinge ist einschneidig und hat auf jeder
Seite eine Hohlkelle.
Mit einem Adapter konnten die Bajonette M1893, M1893/16 und M1941 auch auf
den Gewehren M1943 und M 1944 verwendet werden.
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CETME
(Spanien)
Die Herstellerfirma CETME (Centro de Estudios Technicos de Materiales
Espaciales) zeichnet für dieses Bajonett. Die einschneidige Klinge stammt
vom "Macheten" Modell 1941. Die Parierstange ist mit Nieten befestigt und
hat keinen Quillon. Der volle Laufring ist auch näher dem Griff als beim
M1941. Der lange Knauf ist angenietet. Die gerippten Plastikgriffschalen,
den Konturen der Hand nach empfunden, sind verschweißt. Es gibt aber auch
Varianten wo diese mit Schraubbolzen befestigt sind. Zu Beginn der
Produktion hatten die Bajonette noch eine Hohlkelle auf beiden Seiten. Die
Nachfolgemodelle waren jedoch ohne Hohlkellen.
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AR 10
(Sudan)
Es wurde in den 50erJahren,auf dem deutschen Sg 42 basierend, entwickelt. Es
verfügt über eine kurze, zweischneidige Klinge ohne Hohlkellen. Keine
Parierstange aber eine Dichtungsscheibe aus Leder am Übergang zwischen Griff
und Klinge. Der Griff ist ganz aus braunem Kunststoff, hohl und an der
Vorderseite zu öffnen. Im Inneren des Griffes ist ein Mehrzweckwerkzeug
untergebracht. Es umfasst einen Korkenzieher, Schraubenzieher, Dosenöffner
usw. Der Aufpflanzmechanismus befindet sich am Ende des Griffes auf der
Rückseite und hat eine außen liegende Spiralfeder. Der Verschlussknopf liegt
auf der rechten Seite.
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M 1935
(Ungarn)
Dieses Bajonett hat eine Aufpflanzvorrichtung, die der des französischen
1886 Lebel sehr ähnlich ist. Der Druckknopf mit dem integrierten
Auslösemechanismus ist unter dem Laufring. Der Griff ist zylinderförmig, aus
Holz und seitlich abgeflacht. Der Griff liegt über der Angel und wird von
einem runden Knauf aus Stahl gehalten. Dieser hat am Ende ein gebohrtes Loch
in das ein Bolzen am Gewehr einrastet. Die lange Klinge ist schlank, ohne
Hohlkellen und zweischneidig. Beidseitig führt eine Mittelrippe über zwei
Drittel der Klinge.
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M 1935
(Ungarn)
Wie das österreichisch-ungarische M 1895 Bajonett gibt es auch vom
ungarischen M 1935 eine Variante für den Kavallerie Karabiner. Der einzige
Unterschied zum Standartmodell besteht in dem Hilfskorn am Laufring.
Dieses Bajonett hat eine Aufpflanzvorrichtung, die der des französischen
1886 Lebel sehr ähnlich ist. Der Druckknopf mit dem integrierten
Auslösemechanismus ist unter dem Laufring. Der Griff ist zylinderförmig, aus
Holz und seitlich abgeflacht. Der Griff liegt über der Angel und wird von
einem runden Knauf aus Stahl gehalten. Dieser hat am Ende ein gebohrtes Loch
in das ein Bolzen am Gewehr einrastet. Die lange Klinge ist schlank, ohne
Hohlkellen und zweischneidig. Beidseitig führt eine Mittelrippe über zwei
Drittel der Klinge.
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M 1935
(Ungarn)
Dieses Modell des Mannlicher Bajonetts 1935 wurde als Erkennungszeichen für
Unteroffiziere eingeführt. Entsprechend einer alten Tradition aus den Zeiten
der österreichisch-ungarischen Monarchie.
Die Unterschiede zum Standartmodell bestehen im kurzen nach vorne
gerichteten Quillon und einer Öse am Knauf zum Befestigen eines Portepés.Die
Farben der ungarischen Portepés waren die Nationalfarben Rot, Weiß und Grün.
Dieses Bajonett hat eine Aufpflanzvorrichtung, die der des französischen
1886 Lebel sehr ähnlich ist. Der Druckknopf mit dem integrierten
Auslösemechanismus ist unter dem Laufring. Der Griff ist zylinderförmig, aus
Holz und seitlich abgeflacht. Der Griff liegt über der Angel und wird von
einem runden Knauf aus Stahl gehalten. Dieser hat am Ende ein gebohrtes Loch
in das ein Bolzen am Gewehr einrastet. Die lange Klinge ist schlank, ohne
Hohlkellen und zweischneidig. Beidseitig führt eine Mittelrippe über zwei
Drittel der Klinge.
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